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unsere Bienen bestäuben für Sie

 

Bienen sind Lebewesen zu denen wir Sorge tragen müssen, dazu gehören auch die Wildbienen

 

Bienen und Wildbienen teilen sich ihren Lebensraum

 

 

Honig- und Wildbienen bestäuben rund 80 Prozent unserer Nutz-, Zier- und Wildpflanzen. Damit sichern sie den Ertrag und den Erhalt der Pflanzenvielfalt. Bienen benötigen blühende Pflanzen von März bis September.

 

Honigbienen

Weltweit gibt es neun Arten von Honigbienen, von denen acht in Asien heimisch sind.  Unterarten der Westlichen Honigbiene werden inzwischen weltweit in der Imkerei eingesetzt.

In unseren Breiten ist die Honigbienenart Apis mellifera (die westliche Honigbiene) heimisch.

Honigbienen bilden einen Staat von bis zu ca. 50 000 Bienen, es besteht aus einer Königin, Arbeiterinnen und Drohnen.
Bienen leben im Sommer ca. 4 bis 5 Wochen, Winterbienen  ca. 5 bis 7 Monate, das heisst im Frühjahr bis die Sommerbienen heranwachsen.

Honigbienen überwintern in einer Volksstärke von ca. 6'000 bis ca. 12'000 Bienen, dazu benötigen sie genügend Wintervorrat den sie im Frühjahr bis Sommer sammeln.
Ein gesundes Bienenvolk produziert für den Eigenbedarf ca. 100 kg Honig, das sind etwa 300 bis 500kg Nektar.

So wie wir Schokolade lieben, lieben die Bienen Obstbäume, Lindenblüten, Beerensträucher, Königskerzen, Kräuter wie Rosmarin, Melissen, Thymian etc.

Ein regelmässig gemähter Rasen ist für Bienen eine grüne Wüste. Naturwiesen sind für Bienen sehr wichtig. Sie bieten eine wichtige Blumenvielfalt und tragen fürs Überleben der Biene bei. Um 500gr Honig produzieren, besucht die Biene ca. 500'000 bis 3 Millionen Blüten.

Auf ein Honigbrötchen streichen wir etwa 15 Gramm Honig. Dafür ist die Biene etwa 2000 Kilometer unterwegs.

Mehr über Honigbienen finden sie hier




Bienenschwarm am Gartenzaun

Wildbienen

Sprechen wir von «Bienen», so denken wir zuerst an die Honigbiene und sehen die Bilder von farbigen Bienenhäuschen und riechen schon den Honig.

Dass es aber noch rund 600 Wildbienenarten gibt wird schon fast vergessen. Vom Aussehen sehen sie viel den Honigbienen sehr ähnlich.

Die meisten Wildbienen leben im Gegensatz zur Honigbiene nicht in Gemeinschaften, sondern einsiedlerisch. Man nennt sie deswegen auch Solitärbienen.
Wespen, Hummeln und Hornissen gehören ebenfalls zu den Wildbienen, diese aber bilden kleine Staaten. Es überwintern jedoch nur Königinnen die im Frühjahr dann wieder einen Staat bilden.
40% unserer Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Sie sind darauf angewiesen, dass wir ihren Lebensraum schützen und bewahren. Zu diesem Zweck stellt BienenSchweiz Informationen zu den Wildbienen zur Verfügung.

hallo ich bin die gehörnte Mauerbiene


Weitere Informationen und Tipps zu den Wildbienen:

BienenSchweiz startet mit "Bienen helfen" eine Möglichkeit wo sie etwas zur Verbesserung der Bienenvielfalt beitragen können.

Wildbienen und Honigbienen sind wichtige Bestäuber und faszinierende Insekten. Mit der fortschreitenden Besiedelung und intensiveren Bewirtschaftung unserer Umwelt haben sie Lebensgrundlagen verloren und verlieren weiter. Von den 600 Wildbienenarten in der Schweiz sind rund 45% gefährdet.

BienenSchweiz bietet auch Kurse an!

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